120 Jahre Kameradschaft in Haigermoos

Mit einem würdigen Fest gefeiert!

Obm. Josef Schmi­dlech­n­er und die Kamerad(inn)en aus Haiger­moos  haben zur Feier des 120-jähri­gen Grün­dungsju­biläums ihres Vere­ins am 18. und 19. August ein­ge­laden. Sie waren, so wie Ihre Ehrengäste, von der Zahl der Grat­u­lanten und Vere­ine die an bei­den Tagen erschienen, beein­druckt. (siehe Bilder Gallery 2017 oder hier anklick­en)

Schon am Freitagabend war der große  Platz vorm Kriegerdenkmal im Ortszentrum dicht gedrängt von den Gastvereinen gefüllt.

In der her­rlichen Abend­stim­mung wurde dort das feier­liche Totenge­denken abge­hal­ten. Nach der musikalis­chen Eröff­nung durch die Blas­musik der SAKOG  begrüßte Obm. Schmi­dlech­n­er und sprach ein­lei­t­ende Worte. Danach stimmten die Sänger des Bergk­nap­pen­chors würde­voll auf das feier­liche Gedenken und die Segen­san­dacht durch  Pfar­rer Dechant Johann Schaus­berg­er ein.

In sein­er Predigt  betonte dieser wie notwendig es ist einan­der in Respekt zu begeg­nen, weil dies schon ein erster Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft ist. Nach der fol­gen­den Kranznieder­legung intonierte der Knap­pen­chor den “Guten Kam­er­aden” der anschließend im fes­tlichen Gesamt­spiel von den drei Musikkapellen, der SAKOG, der TMK Haiger­moos und TMK Tars­dorf  nochmals erk­lang.

Bürg­er­meis­ter Hans Schwankn­er begrüßte die Ver­bände und Ehrengäste her­zlich zum Fest in Haiger­moos. Er grat­ulierte dem Kam­er­ad­schafts­bund  und dank­te ihm für sein Wirken.
LAbg. David Schießl schloss sich den Glück­wün­schen an und unter­strich den Wert der ehre­namtlichen Leis­tun­gen der Kam­er­aden. Bun­desrat Fer­di­nand Tiefnig betonte nach seinen Glück­wün­schen auch die Notwendigkeit sich aktiv für das The­ma Sicher­heit einzuset­zen. Der OÖKB ist auch eine Stütze der geisti­gen Lan­desvertei­di­gung. Er set­ze sich vor­bildlich für Frieden und Sicher­heit ein, wofür er allen Mit­gliedern her­zlich dank­te.
Mit dem Glück­wun­sch des Lan­desprä­sid­i­ums und dem Aufruf sich weit­er für die Werte des OÖKB, Frieden, Frei­heit und Demokratie einzuset­zen, beschloss zulet­zt LGf. Ben­no Schi­nagl die Rei­he der Red­ner.

Unter­stützt von den Blas­musikkapellen haben zum Abschluss des Fes­tak­tes alle Gästen die Lan­deshymne gesun­gen. Nach der Defil­ierung vor dem Gemein­deamt zog die Fest­ge­mein­schaft in die zur Fes­thalle umgestal­tete Stockschützen­halle.  Die bestens vor­bere­it­eten Ver­sorgung und die fleißi­gen Helferin­nen und Helfer der Kam­er­aden und Feuer­wehr sorgten für einen gepflegten kam­er­ad­schaftlichen Ausklang des Abends.

Da es nicht sich­er war, ob der Sam­stagabend trock­en bleiben würde und auf Grund der Ereignisse durch den Sturm in der Nacht zuvor, wur­den der gesamte Fes­takt in die Halle ver­legt. Nach­dem alle Ortsver­bände von den Park­plätzen zum Teil mit Musik­be­gleitung dort eingetrof­fen waren und Platz genom­men hat­ten, ist mit einem Musik­stück der Tra­cht­en­musikkapelle Haiger­moos der Fes­takt eröffnet wor­den.

Mit der Begrüßung und im Pro­log dank­te Obm. Schmi­dlech­n­er den Fah­nen­patin­nen für ihre Unter­stützung zur Sanierung und Neuan­schaf­fung von Fahne, Fah­nen­bän­der und Schär­pen. Er  über­gab dann das Wort an Pfar­rer Dechant  Johann Schaus­berg­er zur Fes­tandacht. Dieser ersuchte im Gedenken an das große Leid welch­es der Sturm am Vor­abend über die Gemeinde St. Johann  a. W. und die Kam­er­aden der dor­ti­gen Feuer­wehr mit Toten und Ver­let­zten gebracht hat­te, mit ein­er Schweigeminute die Betrof­fen­heit zum Aus­druck zu brin­gen. Dieses Gedenken erin­nerte auch daran, dass der schmale Grat zwis­chen Freude und Leid oft in Gottes Hand liegt.

Die vie­len schö­nen Fah­nen waren The­ma des Impuls­es zum Ein­stiegs in die Fest Andacht. Die Bilder der Fah­nen und sie selb­st leben von der Kraft dessen, woran das Herz der Men­schen die ihr fol­gen, hängt. Sie sind Zeichen für Gemein­schaft und stolzes Beken­nt­nis zur Heimat. Sie drück­en aber auch Dankbarkeit und Ver­trauen aus.  Auch die Schär­pen sind Zeichen beson­deren Ver­trauens aber auch Ver­ant­wor­tung. Ihre Träger ver­di­enen die Wertschätzung der Gemein­schaft für die Ver­ant­wor­tung die sie für sie zu tra­gen bere­it sind, so  Pfr. Dechant Schaus­ber­berg­er.  Danach seg­nete er die neuen Fah­nen­bän­der und Schär­pen sowie die Fest­ge­meinde.

   

In der fol­gen­den Fes­tansprache grat­ulierte LGf. Ben­no Schi­nagl den KB-Haiger­moos und dank­te ihm und den aus­gerück­ten Kam­eradin­nen und Kam­er­aden für die Zeit, die sie für die Werte des OÖKB und ihre Heimat zum Wohle der Gemein­schaft seit 120 Jahren ein­brin­gen.  Nach den Gruß­worten, Glück­wün­schen und Dank von Bürg­er­meis­ter Hans Schwankn­er  grat­ulierte als näch­ster Red­ner LAbg. Dr. Wal­ter Ratt. Er drück­te dabei seine per­sön­liche Wertschätzung für die Kam­er­ad­schaft als gesellschaftliche Notwendigkeit deut­lich aus. In Vertre­tung des Lan­deshaupt­manns Mag. Thomas Stelz­er über­brachte LAbg. Bürg­er­meis­ter Franz Wein­berg­er dessen Glück­wün­sche zum Jubiläum. Als langjähriger Kam­er­ad des OÖKB-Altheim ist ihm der Ein­satz der Kam­eradin­nen und Kam­er­aden bestens bekan­nt, und von hohem Wert. Es braucht heute mehr den je  in ein­er sich so ras­ant wan­del­nden Gesellschaft eine Kraft die Gemein­schaft fördert.  Durch seine Hal­tung trägt der KB das Gefühl der Sta­bil­ität als Ruhe­p­ol in die Gesellschaft und gibt Sicher­heit damit wirk­lich Wichtiges nicht aus den Augen ver­loren wird. Denn das Glück des Einzel­nen kann nur in ein­er sicheren und wohl bestell­ten Gemein­schaft gedei­hen. Es braucht auch die Erin­nerung um den Blick für Wesentlich­es auch in die Zukun­ft nicht zu ver­lieren. Zum Abschluss der Ansprachen der Ehrengäste intonierten die Musik­er der TMK Haiger­moos das “Hoamt­land”, wobei aus vollem Herzen mit­ge­sun­gen wurde.

Die OG Haiger­moos dankt allen Unter­stützern, Spon­soren, der Gemeinde mit Bauhof und Amt­sleit­er sowie Musik, Feuer­wehr und Rotem Kreuz her­zlich für ihre Unter­stützung. Der Vor­stand dankt aber auch den vie­len fleißi­gen Helferin­nen und Helfern die dieses großar­tige Fest so rei­bungs­los durchge­führt haben.