Angelobung in der Landeshauptstadt

Eine Angelobung im Herzen der Lan­deshaupt­stadt ist stets ein ganz beson­deres Ereig­nis.  Dies haben sich­er nicht nur die zahlre­ichen Ange­höri­gen und Gäste, son­dern vor allem die  250 Rekruten der 4. Panz­er­grenadier­bri­gade am Fre­itagabend dem 26. April so emp­fun­den.

Dabei bot die Mil­itär­musik mit der Auf­führung des großen öster­re­ichis­chen Zapfen­stre­ich ein beson­ders fes­tlich­es Rah­men­pro­gramm. Bere­its im Vor­feld hat­te am Nach­mit­tag das ÖBH mit ein­er bre­it­en Leis­tungss­chau zahllose inter­essierte Mitbürger/innen ange­zo­gen.

Die öffentliche Angelobung junger Staats­bürg­er war immer schon etwas Beson­deres. Sich mit dem Gelöb­nis vor seinen Mit­bürg­ern dem Vater­land zu verpflicht­en ist heute nicht mehr selb­stver­ständlich. Der damit ver­bun­den beson­dere Beitrag zur Sicher­heit der Gemein­schaft und somit auch des Einzel­nen ist nach Jahrzehn­ten im Frieden ein weit unter­schätzter Beitrag zum Woh­lerge­hen unser­er Gesellschaft.

Nie­mand würde die Feuer­wehr abschaf­fen oder ihren Wert ger­ing schätzen nur, weil es län­gere Zeit nicht bran­nte. Bei der derzeit­i­gen Behand­lung des Bun­desheers hat man den Ein­druck, dass die Leis­tun­gen ein­er wehrpflichti­gen Armee den Ver­ant­wor­tungsträgern aber auch vie­len Bürg­ern nicht mehr bewusst sind.  Wie wir aus der Ver­gan­gen­heit wis­sen, treten erst Aus­nahme­si­t­u­a­tio­nen wie Katas­tro­phen oder her­aufziehen­den Sicher­heits­bedro­hun­gen ein, ändert sich dieses Bewusst­sein schla­gar­tig. Dann spielt Geld keine Rolle und jede helfende Hand wird hoch geschätzt.

Aber wer sich nicht vor­bere­it­et kann dann Schlimmes nicht ver­hin­dern oder bewälti­gen. Daher braucht es auch heute neben ordentlich­er Aus­rüs­tung auch Men­schen die, damit umge­hen kön­nen. Wehr­di­enst ist also niemals ver­lorene Zeit oder nur etwas für “Freaks”.  Er ist die unverzicht­bare Vor­sorge für unser aller Sicher­heit und zum Schutz der Men­schen und Werte unseres Lan­des. Wir alle soll­ten unseren Wehr­di­enern und Beruf­s­sol­dat­en mit sicht­barem Respekt und Anerken­nung ent­ge­gen­treten, denn das was sie kön­nen und leis­ten müssen ist finanziell sich­er nicht abge­golten. Es braucht Freude und Stolz damit sie sich voll motiviert für uns alle ein­set­zen.

Respekt und die Wertschätzung kön­nen wir auch durch Teil­nahme an Angelobun­gen sicht­bar machen.  Die Kam­eradin­nen und Kam­er­aden set­zen sich für die Wertschätzung aller Rekruten und Sol­dat­en in der Bevölkerung ein und freut sich, wenn sie auch als Mit­glieder dem OÖKB beitreten.