Rückkehr zur Maskenpflicht !

Ab 9. Juli wieder Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Räumen in OÖ !

Auch beim Be­such von Wirts­häu­sern ist am Weg zum und vom Tisch wie­der ein Mund-Na­sen-Schutz zu tra­gen. Am Tisch kön­nen bis zu 10 Per­so­nen zu­sam­men sitzen.

Bei Ver­an­stal­tun­gen gel­ten auch wei­ter­hin die bun­des­weit ein­heit­li­chen Re­geln : So­fern die Ein­hal­tung des Si­cher­heits­ab­stands nicht ge­währ­lei­stet ist, muss auch bei Ver­an­stal­tun­gen – auch im Frei­en – ein Mund-Na­sen-Schutz ge­tra­gen werden.

Da­mit gel­ten nun wie­der jene Re­ge­lun­gen wie vor dem 15. Juni. COr-Vorschr‑7–2020

„Der Mund-Na­sen-Schutz schützt nicht die, die ihn tra­gen, son­dern um­ge­kehrt : Er ver­hin­dert, dass Per­so­nen – ohne es zu wis­sen – an­de­re an­stecken.  Man kann an­de­re auch an­stecken, ob­wohl man selbst noch kei­ne Sym­pto­me hat. Dar­um ist es so wich­tig, auch dann ei­nen Mund-Na­sen-Schutz zu tra­gen, wenn man sich selbst ge­sund fühlt“ so LH Mag. Tho­mas Stel­zer bei der Pres­se­kon­fe­renz im Landhaus.


Das Be­tre­ten von öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Or­ten in ge­schlos­se­nen Räu­men ist nur noch mit ei­nem Mund- und Na­sen­schutz er­laubt. Das be­trifft ins­be­son­de­re Kunden‑, Be­suchs- und Wartebereiche.

Da­mit sind beispielsweise

  • die Kun­den­be­rei­che der Han­dels­be­trie­be, Ein­kaufs­zen­tren, Markt­hal­len, Ban­ken, Spar­kas­sen, Versicherungen,
  • die Fahr­gast­be­rei­che der Bahnhöfe,
  • die Be­su­che­rin­nen- und Be­su­cher-Be­rei­che von Mu­se­en, Aus­stel­lun­gen, Bi­blio­the­ken, Ar­chi­ven samt de­ren Lesebereich
  • so­wie von son­sti­gen Frei­zeit­ein­rich­tun­gen wie Ki­nos, Sport­stu­di­os oder Hallenbäder,
  • sämt­li­che Amts­ge­bäu­de des Lan­des Ober­öster­reich und der Städ­te und Gemeinden,
  • aber auch Räu­me von Ein­rich­tun­gen zur Re­li­gi­ons­aus­übung und Indoor-Sportstätten

um­fasst.

„Ab heu­te gel­ten zwei ein­fa­che Re­geln : Mas­ke tra­gen und Si­cher­heits­ab­stand ein­hal­ten. Ich ap­pel­lie­re an alle Lands­leu­te, die Vor­schrif­ten ein­zu­hal­ten. Wir müs­sen das tun, um das Vi­rus ein­zu­däm­men, und da­mit wei­te­re Ver­schär­fun­gen nicht not­wen­dig wer­den. Ich weiß, das Tra­gen der Mas­ke ist nicht an­ge­nehm, aber so kön­nen wir uns schüt­zen“, be­tont Lan­des­haupt­mann Mag. Tho­mas Stelzer.

Der Kri­sen­stab des Lan­des Ober­öster­reich ap­pel­liert aber auch, bei pri­va­ten Zu­sam­men­künf­ten und Fei­ern den Ab­stand ein­zu­hal­ten bzw. Mund- und Na­sen­schutz zu tra­gen, so­fern man nicht im ge­mein­sa­men Haus­halt lebt.

Un­ab­hän­gig von die­ser Ober­öster­reich-spe­zi­fi­schen Re­ge­lung gel­ten nach wie vor öster­reich­weit die Ab­stands­be­stim­mun­gen an öf­fent­li­chen Or­ten : min­de­stens 1‑­Me­ter-Ab­stand ge­gen­über Per­so­nen, die nicht im ge­mein­sa­men Haus­halt leben.

In der Ga­stro­no­mie gilt in Ober­öster­reich im Besonderen :

  • In ge­schlos­se­nen Räu­men be­steht eine Mund- und Na­sen-Schutz-Pflicht für Gä­ste und Mitarbeiter/​innen. Der MNS darf le­dig­lich beim Sit­zen am Tisch ab­ge­nom­men wer­den. Bis zu zehn Er­wach­se­ne dür­fen am Tisch sit­zen, zu­züg­lich min­der­jäh­ri­ge Kinder.
  • Auch in Gast­gär­ten ist ein Mund-Na­sen-Schutz ver­pflich­tend – mit Aus­nah­me beim Auf­ent­halt am Tisch.
  • Eine frei­wil­li­ge Gä­ste­re­gi­strie­rung wird drin­gend emp­foh­len, um bei ei­nem even­tu­ell auf­tre­ten­den Co­vid-19-Fall eine ra­sche Kon­takt­ver­fol­gung zu er­mög­li­chen. Die Da­ten (eine Kon­takt­per­son pro Haus­halt) dür­fen le­dig­lich an die zu­stän­di­gen Ge­sund­heits­be­hör­den wei­ter­ge­ben wer­den und müs­sen nach ei­nem Mo­nat ver­nich­tet werden.

Die Re­ge­lun­gen gel­ten bis auf wei­te­res. Ein Ver­ge­hen wird mit ei­ner Or­gan­straf­ver­fü­gung von 25 Euro geahndet.