Welt-Rot-Kreuz-Tag 2022

2022 wieder mit Gästen beim Fest!

Mit sicht­li­cher Freu­de be­grüß­te Prä­si­dent OMR Dr. Wal­ter Ai­chin­ger die Gä­ste 2022 nicht mehr on­line wie 2021 son­dern wie­der live !

Im fest­li­chen Rah­men des Pa­lais Kauf­män­ni­sches Ver­eins­haus in Linz fei­er­ten am 8. Mai 2022 erst­mals wie­der nach der Pan­de­mie, 300 Gä­ste, Freun­de, Part­ner so­wie Mit­ar­bei­ter des Ro­ten Kreu­zes OÖ den Ge­burts­tag des Rot Kreuz Grün­ders Hen­ri Dun­ant. Das Spek­trum der Auf­ga­ben sei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on hat sich seit der Grün­dung als Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on in Krie­gen mas­siv er­wei­tert und deckt heu­te bei­na­he alle öf­fent­li­chen so­zia­len und me­di­zi­ni­schen Lei­stungs­be­rei­che ab. Da­her wuchs das Rote Kreuz schnell über die Schwei­zer Gren­ze hin­aus und ist nun in­ter­na­tio­nal in vie­len Län­dern zu ei­ner un­ver­zicht­ba­ren Or­ga­ni­sa­ti­on her­an­ge­wach­sen. Prä­si­dent OMR Dr. Wal­ter Ai­chin­ger konn­te da­her heu­er auch eine Ab­ord­nung des Ro­ten Kreuz aus der Vojvodina/​Serbien so­wie Lan­des­haupt­mann Mag. Tho­mas Stel­zer und zahl­rei­che nam­haf­te Per­sön­lich­kei­ten, begrüßen.

Hilfe leisten, wo Hilfe gebraucht wird !

Al­lei­ne was in Ober­öster­reich die 22.000 eh­ren­amt­li­chen und 2.000 haupt­be­ruf­li­chen Mit­ar­bei­ter wäh­rend der Pan­de­mie ge­lei­stet ha­ben, schlägt alle bis­her ge­kann­ten Grö­ßen­ord­nun­gen um Län­gen. Da­ne­ben ist der Re­gel­be­trieb in al­len wei­te­ren Tä­tig­keits­fel­dern fast un­ver­än­dert auf­recht­erhal­ten wor­den. Die Be­treu­ungs­lei­stun­gen vom Kin­des- bis zum Grei­sen­al­ter um­fas­sen bei­na­he alle Hilfs­an­ge­bo­te, die es im Ober­öster­reich gibt.

OÖ Rot Kreuz Blutbank rettet täglich Leben !

Ing. Mag. Wer­ner Watz­in­ger von der  u. Su­san­ne Süss­ner, MSc ´von der  der Blut- und Ge­we­be­bank des Ro­ten Kreuz.

Beim dies­jäh­ri­gen Welt Rot Kreuz Tag lag der Fo­kus der Prä­sen­ta­tio­nen auf der OÖ Blut- und Ge­we­be­spen­der­bank so­wie ih­ren Lei­stun­gen und Mit­ar­bei­tern. Eine be­ein­drucken­de Bi­lanz der Ein­rich­tung stell­ten Ing. Mag. Wer­ner Watz­in­ger (kauf­män­ni­sche Di­rek­ti­on)  und Su­san­ne Süss­ner, MSc (me­di­zi­ni­sche. Di­rek­ti­on) in ei­nem In­ter­view auf der Büh­ne vor. Es be­darf ei­ner lücken­los per­fek­ten Ko­or­di­na­ti­on, um die rund 1.000 Blut­kon­ser­ven, die täg­lich an die Kran­ken­häu­ser in OÖ aus­ge­lie­fert wer­den, be­reit­zu­stel­len. Per­fekt or­ga­ni­siert greift hier ein Glied, in das an­de­re, da­mit die Ket­te für die Ver­sor­gung von den Spen­dern bis zum Pa­ti­en­ten nie abreißt.


OÖ um die hochmoderne OÖRK-Gewebebank beneidet.

Der Um­fang und die Viel­falt der Pro­duk­te, die, die Blut und Spen­der­bank an­bie­tet, deckt alle Fel­der des ak­tu­el­len me­di­zi­ni­schen Spek­trums ab. Dies be­stä­tig­te auch der Auf­tritt der Uni­ver­si­täts-Pro­fes­so­ren Dr. Mat­thi­as Bolz und Dr. Jens Mei­er so­wie von Ober­arzt Dr. Mi­cha­el Grisch­kof­sky. Sie er­le­ben in lei­ten­den Po­si­tio­nen in Kli­ni­ken und mit ih­ren Pa­ti­en­ten täg­lich, wie die Lei­stun­gen der Spen­der­bank des Ro­ten Kreu­zes Men­schen­le­ben ret­tet bzw. wie­der le­bens­wert macht.

Hilfe steht und fällt mit freiwillige Blutspenden.

Mit be­son­de­rem Dank ist da­nach auf der Büh­ne, Herrn Jo­hann Schwarz, zu ei­nem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ju­bi­lä­um vom RK-Prä­si­den­ten gra­tu­liert wor­den. Nach­dem er selbst ein­mal auf eine Blut­spen­de an­ge­wie­sen war, hat er sich da­nach ent­schlos­sen, als Spen­der zur Ver­fü­gung zu ste­hen. Mehr als 300-mal hat er seit­her Blut ge­spen­det. Prä­si­dent Ober­me­di­zi­nal­rat Dr. Wal­ter Ai­chin­ger dank­te für das Rote Kreuz Herrn Jo­hann Schwarz für sein bei­spiel­haf­tes En­ga­ge­ment mit ei­ner wür­di­gen Aus­zeich­nung und Ur­kun­de. Mitt­ler­wei­le sind es schon 310 Beu­tel die er ge­spen­det hat.


Die drei Säulen der gemeinnützigen Leistungen.

Prä­si­dent OMR Dr. Ai­chin­ger be­ton­te ein­mal mehr, dass es drei Spen­den­ar­ten sind, die für die Lei­stun­gen des Ro­ten Kreu­zes un­ver­zicht­bar sind. Die Zeit, die Eh­ren­amt­li­che im Ein­satz fürs Rote Kreuz lei­sten, sind eine Zeit­spen­de. Blut und Ge­we­be, das von frei­wil­li­gen zur Ver­fü­gung ge­stellt wird, sind die zwei­te Form der Spen­den. Aber auch die fi­nan­zi­el­len Spen­den und Zu­wen­dun­gen sind un­ver­zicht­bar. Die­se drei Säu­len tra­gen die Lei­stungs­fä­hig­keit des Roten-Kreuzes.

Nachhaltigkeit braucht verlässliche Partner.

Zum Dank an alle Spen­der, För­de­rer und Gön­ner sind stell­ver­tre­tend die Ver­tre­ter der bei­den größ­ten pri­va­ten Part­ner­un­ter­neh­men, der OÖ Ver­si­che­rung und Spar­kas­se OÖ, auf die Büh­ne ge­be­ten wor­den. In ih­ren State­ments ha­ben Mag. Kath­rin Küh­trei­ber, MBA und Vor­stands­vor­sit­zen­der Ge­rald Gut­may­er ih­ren Re­spekt vor den Lei­stun­gen, mit dem Be­kennt­nis zu ih­rer Un­ter­stüt­zung für das Rote Kreuz, er­neut un­ter­stri­chen. Dar­über hin­aus kom­men we­sent­li­che Tei­le der fi­nan­zi­el­len Mit­tel die er­wirt­schaf­tet wer­den oder als öf­fent­li­che Zuschüsse.

Rettungswesen die unverminderte Kernkompetenz.

Aber auch zur Kern­kom­pe­tenz, der Ret­tung von Un­fall­op­fern, ist ein be­ein­drucken­des Vi­deo ei­nes schwe­ren Un­falls im Mühl­vier­tel ge­zeigt wor­den. Bei ei­nem Fron­tal­zu­sam­men­stoß zwei­er Au­tos kämpf­te das Rot Kreuz Team mit den Hel­fern um das Le­ben der Un­fall­op­fer. Ei­nes der Op­fer war der Ge­schäfts­füh­rer der Fir­ma INP Au­stria GmbH, To­bi­as Hoff­mann war selbst an­we­send. Drei Jah­re nach die­sem Un­fall ist er wie­der völ­lig ge­ne­sen und schil­der­te sei­ne Ein­drücke als Gast beim Welt Rot Kreuz Tag. Wie nach dem Un­fall und sei­ne Ret­tung durch die per­fekt funk­tio­nie­ren­de Ret­tungs­ket­te von­stat­ten­ging, hat man ihm er­zählt. Die Ret­ter des Ro­ten-Kreu­zes ha­ben ihm da­mit nicht nur das Le­ben, son­dern auch die Rück­kehr ins nor­ma­le Le­ben in kör­per­li­cher Un­ver­sehrt­heit ge­währ­lei­stet. Sein Bei­spiel und die Dank­bar­keit, die er zum Aus­druck brach­te, be­le­gen ein­mal mehr, was es be­deu­tet sich auf eine Ret­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on wie das Rote Kreuz ver­las­sen zu können.

Die Menschen verstehen und helfen

Der Prä­si­dent des Ober­öster­rei­chi­schen Ro­ten Kreuz, OMR Dr. Wal­ter Aichinger.

In ei­ner bril­lan­ten An­spra­che hat Prä­si­dent OMR Dr. Wal­ter Ai­chin­ger, die ge­sell­schaft­li­chen und psy­chi­schen Nach­wir­kun­gen der Pan­de­mie­jah­re tref­fend kom­men­tiert. Da­nach lob­te er alle Mit­ar­bei­ter so­wie die Viel­falt als auch Qua­li­tät ih­rer Lei­stun­gen. 6.000-mal er­brin­gen sie täg­lich im Rah­men ih­res Dien­stes eine Lei­stung für ihre Mit­men­schen. Mit Ver­weis auf die groß­ar­ti­ge Ver­net­zung des Ro­ten Kreu­zes vor Ort und im In- und Aus­land, ging er auch auf die ak­tu­el­len Fol­gen des Ukrai­ne Krie­ges ein. Auch hier ist das Rote Kreuz wie­der für alle Flücht­lin­ge und ihre Un­ter­stüt­zung in OÖ und der Ukrai­ne be­reits im Ein­satz. Die ober­ste Ma­xi­me des Ro­ten Kreu­zes ist und bleibt es, für Men­schen, die Hil­fe und Un­ter­stüt­zung brau­chen, da zu sein, so Prä­si­dent OMR Dr. Wal­ter Aichinger.

Um überall zu helfen, neutral bleiben.

Mit den Grund­sät­zen die Mensch­lich­keit, Un­par­tei­lich­keit, Neu­tra­li­tät, Un­ab­hän­gig­keit, Frei­wil­lig­keit, Ein­heit und Uni­ver­sa­li­tät hilft das Rote Kreu­ze seit 140 Jah­ren. Al­len vor­an ist die Neu­tra­li­tät die Vor­aus­set­zung da­für, dass das Rote Kreuz in Ka­ta­stro­phen­fäl­len und Kon­flikt­si­tua­tio­nen hu­ma­ni­tä­re Hil­fe lei­sten kann. Durch das hu­ma­ni­tä­re Völ­ker­recht kommt dem Ro­ten Kreuz da­bei eine Son­der­rol­le zu. Als eine der we­ni­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen hat es auch wäh­rend Kon­flik­ten Zu­gang zu al­len Be­trof­fe­nen, die Hil­fe be­nö­ti­gen. Nur so kön­nen Helfer/​innen hand­lungs­fä­hig blei­ben und sich auf bei­den Sei­ten für alle Men­schen einsetzen.

Der Dank des Landes OÖ in herausfordernde Zeiten.

Ab­schlie­ßend hat Lan­des­haupt­mann Mag. Tho­mas Stel­zer in sei­ner An­spra­che den Dank des Lan­des für die in viel­schich­ti­ger Wei­se ge­lei­ste­te Hil­fe und Un­ter­stüt­zung des Ro­ten Kreu­zes in der Co­ro­na-Kri­se zum Aus­druck ge­bracht. Er reich­te vom Lan­des­ret­tungs­kom­man­dant, der sich mit sei­nem Team in vor­bild­li­cher Wei­se in den Kri­sen­stä­ben be­währt hat­te bis hin zu den frei­wil­li­gen Helfern/​innen, die über Mo­na­te in Test­stra­ßen und bei Trans­port, Ver­sor­gung und Be­treu­ung der Oberösterreicher/​innen ihr Be­stes ge­ge­ben ha­ben. Mit dem Er­su­chen an alle auch wei­ter­hin als Teil des­sen, was die Oberösterreicher/​innen zu ei­nem der so­zi­al- und me­di­zi­nisch best-ver­sorg­ten, da­mit si­cher­sten Län­der der Welt macht, wei­ter da zu sein. Be­son­ders den eh­ren­amt­li­chen Hel­fern drück­te er die Wert­schät­zung ih­res Hei­mat­lan­des und sei­ner Bürger/​innen ab­schlie­ßend noch­mals deut­lich aus.

Nach den Dan­kes- und Schluss­wor­ten von Prä­si­dent OMR Dr. Wal­ter Ai­chin­ger wur­de noch lan­ge über die viel­fäl­ti­gen The­men die an­ge­spro­chen wur­den und das Rote Kreuz dis­ku­tiert und auch im per­sön­li­chen Ge­spräch geplaudert.

Mit den Grund­sät­zen die Mensch­lich­keit, Un­par­tei­lich­keit, Neu­tra­li­tät, Un­ab­hän­gig­keit, Frei­wil­lig­keit, Ein­heit und Uni­ver­sa­li­tät hilft das Rote Kreu­ze seit 140 Jah­ren. Al­len vor­an ist die Neu­tra­li­tät die Vor­aus­set­zung da­für, dass das Rote Kreuz in Ka­ta­stro­phen­fäl­len und Kon­flikt­si­tua­tio­nen hu­ma­ni­tä­re Hil­fe lei­sten kann. Durch das hu­ma­ni­tä­re Völ­ker­recht kommt dem Ro­ten Kreuz da­bei eine Son­der­rol­le zu. Als eine der we­ni­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen hat es auch wäh­rend Kon­flik­ten Zu­gang zu al­len Be­trof­fe­nen, die Hil­fe be­nö­ti­gen. Nur so kön­nen Helfer/​innen hand­lungs­fä­hig blei­ben und sich auf bei­den Sei­ten für alle Men­schen einsetzen.