Versammlungen jetzt möglich ?

Antworten zu derzeit oft gestellte Fragen!

Unter welchen Voraussetzungen ?

Ob man Ver­samm­lun­gen, Ak­ti­vi­tä­ten, Ver­an­stal­tun­gen die nicht zwin­gend not­wen­dig sind durch­führt ist im­mer noch gut zu über­le­gen. Um aber An­steckun­gen und ggf. recht­li­che Fol­gen zu ver­mei­den ist je­den­falls eine gute Vor­be­rei­tung notwendig.

Vor der Veranstaltung

FF OBH 5 1
Auch bei Sit­zun­gen ist der Si­cher­heits­ab­stand einzuhalten !

Der Ver­an­stal­ter hat sich dar­um zu küm­mern, dass alle zu­mut­ba­ren Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men ein­ge­hal­ten wer­den. Dazu ist auf den Ein­la­dun­gen dar­auf hin­zu­wei­sen, dass Per­so­nen die un­mit­tel­bar von Aus­lands­rei­sen heim­ge­kehrt sind oder Per­so­nen, die sich nicht ge­sund füh­len ge­be­ten wer­den, zu Hau­se zu blei­ben.  Es ist auch sinn­voll dar­auf hin­zu­wei­sen an wel­chen Ein­gang ab wann Ein­lass ist und dass die Plät­ze an­ge­wie­sen werden.

Perszahl Abstand Handeswash Lueften

Bei der Veranstaltung

  • Ein­hal­tung des Si­cher­heits­ab­stands zwi­schen al­len Per­so­nen ist so­weit mög­lich per­ma­nent si­cher zu stel­len. (Fo­tos, Ehrungen,…)
  • Der Mund-Na­sen­schutz ist beim Be­tre­ten des Rau­mes und beim Ver­las­sen des Sitz­plat­zes stets zu tragen.
  • Hän­de­schüt­teln oder an­de­re enge Be­rüh­run­gen sind nicht gestattet.
  • Ge­eig­ne­te Mit­tel zum wa­schen und des­in­fi­zie­ren der Hän­de sind am Ein­gang und den Toi­let­ten bereitzustellen.
  • Die Na­men und Adres­sen der Teil­neh­mer und Mit­ar­bei­ter sind in An­we­sen­heits­li­sten in ge­eig­ne­ter Wei­se für 14 Tage festzuhalten.
  • Ver­an­stal­tungs­räu­me sind auch wäh­rend er Ver­an­stal­tung stets gut zu lüften.

Veranstaltungsvoraussetzungen allgemeiner Art

Wie vie­le Teil­neh­mer auf wel­che Art bzw. an wel­chen Ort an Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men kön­nen hier noch­mals kurz zu­sam­men- gefasst :

  • Bei Ver­an­stal­tun­gen in Räu­men mit mehr als 50 Per­so­nen und im Frei­en bei  mehr als 100 Per­so­nen, muss der Ver­an­stal­ter ei­nen CO­VID-19-Be­auf­trag­ten be­stel­len und über ein aus­ge­ar­bei­te­tes CO­VID-19-Prä­ven­ti­ons­ko­zept ver­fü­gen. Bei Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 250 Per­so­nen muss eine be­hörd­li­che Ver­an­stal­tungs­be­wil­li­gung ein­ge­holt werden.

Veranstaltungen im Freien :

  • Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 100 Per­so­nen kön­nen ohne zu­ge­wie­se­ne Sitz­plät­ze durch­ge­führt werden.
  • Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 250 Per­so­nen brau­chen eine be­hörd­li­che Genehmigung.
  • Ver­an­stal­tun­gen von 100 bis ma­xi­mal 3.000 Per­so­nen sind nur mit fi­xer Sitz­platz­zu­ord­nung möglich.

Veranstaltungen in Räumen :

  • Ver­an­stal­tun­gen mit max. 10 Per­so­nen sind ohne zu­ge­wie­se­ne Sitz­plät­ze erlaubt.
  • Ver­an­stal­tun­gen bis ma­xi­mal 1.500 Per­so­nen, sind nur mit ei­ner fixe Sitzplatzzuordnung.
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Risikoeinschätzung

Zur Ri­si­ko­be­wer­tung von Ver­an­stal­tun­gen bie­tet z.B. das öster­rei­chi­sche Rote Kreuz ei­nen Fra­ge­bo­gen zur bes­se­ren Ein­schät­zung der Ri­si­ken an. Aus­künf­te kön­nen auch bei den Be­zirks­haupt­mann­schaf­ten, der Lan­des­po­li­zei­di­rek­ti­on ein­ge­holt werden.

Verantwortung

Da, ein gro­ßer Teil der Mit­glie­der des Ka­me­rad­schafts­bun­des auf Grund des fort­ge­schrit­te­nen Al­ters und oft da­mit ein­her­ge­hen­der chro­ni­schen Er­kran­kun­gen zur Grup­pe der be­son­ders Ge­fähr­de­ten ge­hört, ist jede Ver­an­stal­tung gut zu über­le­gen. Ge­for­dert sind die Dis­zi­plin der Teil­neh­mer und das not­wen­di­ge Ver­ant­wor­tungs­be­wußt­sein der Veranstalter.

Haftung

Auch bei Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten möch­te nie­mand für die Er­kran­kun­gen, To­des­fäl­le oder die Ent­ste­hung ei­nes „Clu­sters“ die Ver­ant­wor­tung ha­ben und haft­bar sein. Die Haf­tung tra­gen die Funk­tio­nä­re des Ver­eins. Der Scha­den für das An­se­hen wäre be­trächt­lich. Im schlech­te­sten Fall könn­ten Schä­den an Leib und Le­ben bei Ge­richt landen.

Auch Jahreshauptversammlungen können verschoben werden.

Vie­les lässt sich zwar schwer aber doch ver­mei­den. Per schrift­li­cher Ein­ga­be bei der BH und mit ih­rer Kennt­nis­nah­me kön­nen z.B. heu­er auch Jah­res­haupt­ver­samm­lun­gen mit und ohne Wahl in das näch­ste Jahr ver­scho­ben werden.