Schwe­den führt die Wehr­pflicht wie­der ein !!!

Ös­ter­reichs Bür­ger und Bür­ge­rin­nen wa­ren klü­ger !

Wie die APA be­rich­tet hat die schwe­di­sche Re­gie­rung die Aus­set­zung der Wehr­pflicht wie­der auf­ge­ho­ben. Sie gilt jetzt glei­cher­ma­ßen wie­der für Frau­en und Män­ner ! (Sie­he Ar­ti­kel im Stan­dard vom 6. März (Link : http://​der​stan​dard​.at/​2​0​0​0​0​5​3​4​8​7​0​6​3​/​S​c​h​w​e​d​e​n​-​f​u​e​h​r​t​-​W​e​h​r​p​f​l​i​c​h​t​-​w​i​e​d​e​r​-​e​i​n​?​r​e​f​=​n​l​&​u​s​e​r​i​d​=​1​6​5​2​4​9​&​n​l​i​d=9 ) Auch an­de­re Län­der die auf Be­rufs­ar­me­en ge­setzt ha­ben, kämp­fen man­gels Per­so­nal mas­siv mit der Si­cher­stel­lung der Hand­lungs­fä­hig­keit ih­rer Hee­re. Da­bei ha­ben die Sol­da­ten in die meis­ten Län­dern , im Ge­gen­satz zu Ös­ter­reich, kaum zi­vi­le Ein­satz­auf­ga­ben und Hil­fe­leis­tun­gen zu er­fül­len.

Bürger/​innen in Ös­ter­reich hat­ten mehr Ge­spür für das Rich­ti­ge !

Das Vo­tum der Österreicher/​innen zur Wehr­pflicht – Ab­stim­mung war ein­deu­tig. Sie ha­ben sich nicht durch per­sön­li­che Ver­lo­ckun­gen zu ei­ner Ab­schaf­fung oder Aus­set­zung der Wehr­pflicht hin­rei­ßen las­sen. Der ge­sun­de Haus­ver­stand” der Men­schen im Lan­de er­kann­te dass, da­durch die Hand­lungs­fä­hig­keit des Bun­des­hee­res mas­siv ein­ge­schränkt und gro­ße Tei­le zi­vi­ler Hil­fe­leis­tun­gen und Dienst­leis­tun­gen zur öf­fent­li­cher Si­cher­heit auf der Stre­cke blei­ben wür­den. Jene Fach­leu­ten” die als gro­ße Ver­fech­ter des Be­rufs­hee­res auf­ge­tre­ten sind, hat­ten in ih­ren Dar­stel­lun­gen den Fo­kus nur auf ein Heer mit rein akut mi­li­tä­ri­schen Leis­tungs­spek­trum fo­kus­siert. Nicht falsch, aber doch sehr kurz ge­dacht ! Denn, dass ist nicht das Bun­des­heer das die Ös­ter­rei­cher woll­ten.

Die Er­eig­nis­se der letz­ten Zeit zei­gen deut­lich wie recht sie hat­ten. Wie gut ein breit auf­ge­stell­tes Heer in Kri­sen­zei­ten ist hat sich ja nun wie­der­um ge­zeigt. In­ter­es­sant ist auch die Ent­wick­lung, dass man in letz­ter Zeit beim Ex­per­ten­ge­sprä­chen im­mer öf­ter auf die we­sent­li­chen Tei­le des vom OÖKB ent­wi­ckel­te Kon­zep­tes Wehr­pflicht neu” stößt.

Auch in Sa­chen Neu­tra­li­tät scheint ein Um­den­ken, wie es der OÖKB im­mer ver­tre­ten hat, im Gan­ge. Die in un­se­rer Ver­fas­sung ver­an­ker­te Neu­tra­li­tät nach Schwei­zer Mus­ter hat eben nicht aus­ge­dient. Das be­stä­ti­gen po­li­ti­sche und si­cher­heits­re­le­van­te Ent­wick­lun­gen so­wie Er­eig­nis­se der letz­ten Mo­na­te eben­falls deut­lich. Bei­des, Neu­tra­li­tät und Wehr­pflicht, sind Er­geb­nis­se ei­nes bit­te­ren Lern­pro­zes­ses aus der ei­ge­nen Ver­gan­gen­heit. Es gab bis 1945 Mil­lio­nen Op­fer da­mit wir heu­te in Frie­den, Frei­heit, De­mo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit le­ben zu kön­nen. Man braucht nur ein­mal die Na­men auf den Krie­ger­denk­mä­lern in un­se­rem Lan­de le­sen und dar­über nach­den­ken was die Grün­der der zwei­ten Re­pu­blik dar­aus ge­lernt und des­halb in un­se­re Ver­fas­sung ge­schrie­ben ha­ben.