25 Jahre Heeresunteroffiziersakademie

Heimat der Unteroffiziere

 

HUAK Festschrift 2020 kl 1Große Jubiläumsfeier pandemiebedingt leider abgesagt!

Bish­er hat die diszi­plin­ierte Ein­hal­tung des Schutzkonzepts die HUAk vor der Pan­demie bewahrt. Alle Vor­bere­itun­gen zur Jubiläums­feier waren schon getrof­fen, als diese dann wegen Ver­schär­fung der COVID-19-Geset­zes abge­sagt wer­den musste. Trotz­dem wird das Jubiläum entsprechend gewürdigt wer­den. Sie ist eine inter­na­tion­al anerkan­nte und mod­erne Ein­rich­tung wie auch die große Festschrift zeigt (Festschrift hier klicken)

Von der HUOS zur HUAk

HUAk LogoEine Festschrift informiert über die Leis­tun­gen dieser mil­itärischen Bil­dung­sein­rich­tung seit sie vor 25 Jahren von der Heere­sun­terof­fzierss­chule zur Heere­sun­terof­fizier­sakademie aufwuchs. Sie ist nach dem Mod­ell der Offizier­saus­bil­dung an der There­sian­is­chen Mil­itärakademie aus­gerichtet wor­den, weshalb sie 1995 den Sta­tus ein­er Akademie bekam. Sei­ther find­et die all­ge­meine UO-Aus­bil­dung in Enns statt. Sie wird durch den zweit­en fach­lichen Teil an den jew­eili­gen Trup­pen­schulen abgeschlossen.

Aufwertung durch permanente Entwicklung

Mit der Erweiterung der Aus­bil­dungsmöglichkeit zum Stab­sun­terof­fizier und die Ein­bindung der englis­chen Sprache ist man bei der Inter­na­tion­al­isierung der Aus­bil­dung weit vor­angekom­men. Kon­se­quent wird am Aus­bau der Dig­i­tal­isierung, Ein­bindung mod­ern­er Medi­en, E‑Learning und Sim­u­la­toren gear­beit­et. Mit den Attribut­en „men­schlich, kör­per­lich fit, selb­st­be­wusst“ umschreibt der Kom­man­dant der Heere­sun­terof­fizier­sakademie, Bgdr. Niko­laus Egger, den ide­alen Unterof­fizier. (Von der k&k Kadet­ten­schule zur HUAK — hier klicken)

Bisher 55.000 Absolventen in 60 Fachbereichen

 55.000 Absol­ven­ten in 60 Fach­bere­ichen in 25 Jahren Seit 25 Jahren sind mehr als 55.000 Sol­dat­en sowie auch Zivilbe­di­en­stete des Heeres in Kursen, Lehrgän­gen und Sem­i­nare dort aus- und weit­erge­bildet wor­den. 400 Sol­dat­en bere­it­en sich zurzeit für die Prü­fung zum Stab­sun­terof­fizier vor. Darüber hin­aus ste­hen 600 Absolvent(inn)en kurz vor ihrer Aus­musterung als Wacht­meis­ter im Februar.

Ein HUAk Campus als Ziel

Bgdr Egger

400 von Absol­ven­ten sind platzbe­d­ingt den Lehrkom­panien Freis­tadt, Absam, Bleiburg und Weitra zur Aus­bil­dung zugeteilt. Daher auch der Wun­sch des Kom­man­dan­ten Bgdr. Niko­laus Egger nach einem Unterkun­fts­ge­bäude für ca. 150 Per­so­n­en in Enns und damit auch einen Cam­pus HUAk zu schaf­fen. Dann wäre die Heimat der Unterof­fiziere autark und müsste Aus­bil­dun­gen nicht mehr auslagern.

Hohe Qualität trotz starker Jahrgänge

Gemein­sam haben die Mil­itärhochschulen, HUAk, Lan­desvertei­di­gungs- (LVAk) und Mil­itärakademie (MilAk) 2016 die Aus­bil­dung der Berufs- und Milizun­terof­fiziere sowie Mili­zof­fiziere neu aufgestellt. Damit ist sie schneller und vor allem plan­bar­er gewor­den. Fol­glich stiegen die Absol­ven­ten­zahlen rasch von 200 auf mehr als 600 an. Dieser Zulauf flacht mit­tler­weile wieder ab.

Auf zivil­er Ebene ist die Aus­bil­dung Lev­el 5 anerkan­nt und soll auf Lev­el 6 aus­ge­baut wer­den. Wegen der vie­len Pen­sion­ierun­gen in den näch­sten Jahren bemüht sich das ÖBH die Zahl der Anwärter weit­er zu hal­ten. Der Frauenan­teil liegt im gesamten Heer bei vier Prozent. In der HUAk ist er etwas höher. Auf­fal­l­end ist ihre hohe Moti­va­tion sowie ihr Wille, sich zu bewähren, ohne bevorzugt zu werden.

HUAk goes international!

HUAK International klNach­dem die HUOS zur HUAK aufgew­ertet wurde ent­standen erste Kon­tak­te mit den Stre­itkräften  in Ungarn, Slowe­nien, Kroa­t­ien und der Schweiz. Sie entsandten Lehrgang­steil­nehmer zu den Unterof­fiziers- und Stab­sun­terof­fizier­slehrgän­gen nach Enns. 2004 ent­stand die Part­ner­schaft der Luft­waf­fen der BRD, Schweiz und Öster­re­ich im “Alpen­dreieck” die sich zur ENCOA (“Euro­pean Non Com­mis­sioned Offi­cer Acad­e­my”) entwick­elte. Sie ist eine europäis­che Unterof­fiziers-Aus­bil­dungsstätte gestützt auf Tele­tu­toren und die Inter­net-Lern­form ILIAS.  Die inter­na­tionalen Fer­naus­bil­dung mit ihren Ver­gle­ichsmöglichkeit­en gewin­nt nun immer mehr an Bedeu­tung.  Dies  bele­gen auch die Koop­er­a­tio­nen mit Teilen der Stre­itkräfte der USA, Frankre­ichs, Ungar­ns, Kroa­t­ien und Serbien.

Herz, Hand und Seele der Armee

Unterof­fiziere sind Herz, Hand und Seele der Armee. Sie müssen mit dem Herzen dabei sein, um den Willen zu haben, mit all ihrem Kön­nen und physis­chen Kräften vorgegebene Ziele zu erre­ichen. Dazu gehört auch das Ein­füh­lungsver­mö­gen, um eine Gemein­schaft von Kam­er­aden aus den ihnen anver­traut­en Sol­dat­en zu for­men, die mit ihnen bedin­gungs­los durch dick und dünn gehen.

OÖKB wünscht weiter viel Erfolg und Soldatenglück!

Der OÖKB wün­scht den Unterof­fizieren und ihrer Heimat in Enns, der HUAk, weit­er­hin den besten Erfolg und stets genug Inter­essen­ten, die als gute Kam­er­aden für unser Vater­land ein­treten wollen.

Weit­ere Informationen: 

www.bundesheer.at/karriere/ unteroffizier/allgemein.shtml