Bundesheer feiert Partnerschaftsjubiläen

Privat Public Partnership - PPP als Instrument Zur Krisenbewältigung

Partnerschaftsjubiläen gedankt
Herr Ernst Rös­ner MB-Pap­pas, MilKdt. Bri­ga­dier Die­ter Muhr, Ing. Rein­hard Leut­geb MB-Pap­pas, Bun­des­mi­ni­ste­rin Mag. Klau­dia Tan­ner, Ge­ne­ral­stabchef Gen. Ro­bert Brie­ger, Dr. Erich Watzl – Land OÖ, DI Er­win Fahrn­ber­ger – STRABAG.

Das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Lan­des­ver­tei­di­gung hat am 15. Juli 33 Part­ner des Bun­des­heers zu ih­ren Part­ner­schafts­ju­bi­lä­en zum „Zen­tra­len Part­ner­schafts­se­mi­nar 2021“ am Trup­pen­übungs­platz in Eg­gen­dorf ein­ge­la­den. Da­bei sind die Ver­tre­ter der Un­ter­neh­men, Ge­biets­kör­per­schaf­ten, Kam­mern und Ge­werk­schaf­ten von Mi­ni­ste­rin Mag. Klau­dia Tan­ner für ihre lang­jäh­ri­ge treue Un­ter­stüt­zung und ihr Be­kennt­nis zur Lan­des­ver­tei­di­gung mit ei­ner Ur­kun­de aus­ge­zeich­net worden.

Mercedes Pappas, Land OÖ und STABAG für Partnerschaftsjubiläen geehrt !

Mit Mi­li­tär­kom­man­dant Bri­ga­dier Die­ter Muhr rei­sten gleich drei „Ju­bi­la­re“ aus Ober­öster­reich an. Für 30 Jah­re un­ver­brüch­li­che Part­ner­schaft zwi­schen dem Mi­li­tär­kom­man­do OÖ und dem Land OÖ nahm Lan­des­amts­di­rek­tor Dr. Erich Watzl die Ur­kun­de ent­ge­gen. Drei Jahr­zehn­te hat sich auch die Part­ner­schaft mit der Fir­ma Pap­pas – Mer­ce­des-Benz Linz be­währt. Da­für ist Herr Ing. Rein­hard Leut­geb die Ur­kun­de für das vor­bild­li­che Un­ter­neh­men über­reicht wor­den. Seit 10 Jah­ren hält auch die woh­ler­prob­te Part­ner­schaft mit dem Bau­kon­zern STRABAG in Ober­öster­reich, wo­für Herr DI Er­win Fahrn­ber­ger die Treu­eur­kun­de von der Mi­ni­ste­rin im fest­li­chen Rah­men über­ge­ben wurde.

Hilfe und Schutz durch das Zusammenwirken aller Kräfte

Als an­ge­mes­se­nes Rah­men­pro­gramm der Fest­ver­an­stal­tung konn­ten sich die Part­ner bei ei­ner zeit­gleich statt­fin­den­den Übung der Au­stri­an For­ces Dis­a­ster Re­li­ef Unit (AFDRU) ein Bild von der Lei­stungs­fä­hig­keit ih­res Part­ners dem Bun­des­heer ma­chen. Da­bei ga­ben spe­zi­ell für den in­ter­na­tio­na­len hu­ma­ni­tä­ren und Ka­ta­stro­phen­ein­satz trai­nier­te Ein­hei­ten ei­nen Ein­blick in ihre Fä­hig­kei­ten so­wie die Or­ga­ni­sa­ti­on der Zu­sam­men­ar­beit mit Zi­vil­kräf­ten. Die Pro­fis des Bun­des­heers de­mon­strier­ten Hil­fe­lei­stun­gen im Ka­ta­stro­phen­fall so­wie die Ret­tung von Men­schen­le­ben aus be­son­ders be­droh­li­chen La­gen. Ins­ge­samt 250 An­ge­hö­ri­ge des Hee­res, der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren und Berg­ret­tung wirk­ten im Rah­men der Übung zusammen.

Die Bündelung spezialisierter Kräfte als Erfolgskonzept

Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin Mag. Klau­dia Tan­ner be­ton­te bei ih­rem Be­such am Übungs­ge­län­de „Tri­tol­werk“, dass mehr als 30 Part­ner öster­reich­weit eng mit dem Bun­des­heer zu­sam­men­ar­bei­ten. Bei tra­gi­schen Er­eig­nis­sen, wie etwa der Ex­plo­si­on in Bei­rut 2020, hat sich der hohe Wert von re­gel­mä­ßi­gen Übun­gen des Bun­des­heers mit den Part­nern wie­der ein­mal in der Pra­xis be­wie­sen. Ge­ra­de heu­te gilt es für Kri­sen­fäl­le die zi­vil-mi­li­tä­ri­schen Part­ner­schaf­ten noch stär­ken zu in­ten­si­vie­ren und aus­zu­bau­en un­ter­strich auch die Bundesministerin.