Längere Impfintervalle – mehr Erstimpfungen !

Zusätzliche Grundimmunisierung für 67.000 BürgerInnen!

Die Emp­feh­lun­gen des Na­tio­na­len Impf­gre­mi­ums lau­tet : Impf­in­ter­val­le anpassen !

Die Impf-In­ter­val­le für die zwei­te Imp­fung mit mRNA-Vak­zi­ne (BioNTech/​Pfizer und Mo­der­na) wer­den auf sechs Wo­chen ver­län­gert. Bis­her er­folg­te dies bei Impf­stof­fen von BioNTech/​Pfizer nach drei Wo­chen und bei Mo­der­na vier Wo­chen. Ober­öster­reich folgt der Emp­feh­lung der Fach­leu­te, um mehr Men­schen schnel­ler imp­fen zu können.

Für alle, die be­reits eine Imp­fung er­hal­ten ha­ben, wird sich der Zweit­impf­ter­min nicht ver­än­dern und be­stehen­de Erst­impf­ter­mi­ne wer­den nicht ver­scho­ben. Erst bei ei­ner Erst­imp­fung ab der kom­men­den Wo­che wird das neue 6‑­Wo­chen-In­ter­vall zur An­wen­dung kommen.

Durch die Streckung des Impf­in­ter­valls kön­nen be­reits in den Ka­len­der­wo­chen 14 bis 17 rund 67.000 zu­sätz­li­che Erst­imp­fun­gen durch­ge­führt wer­den. Ge­mäß der ak­tu­el­len Rechts­la­ge wer­den haupt­säch­lich über 65-Jäh­ri­gen zum Zug kom­men, be­tont Ge­sund­heits­re­fe­ren­tin LH-Stell­ver­tre­te­rin Mag.a Chri­sti­ne Ha­ber­lan­der. Grund für die Än­de­rung des Impf­in­ter­valls sind die neu­en Emp­feh­lun­gen des Na­tio­na­len Impf­gre­mi­ums, weil de­ren Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten da­von aus­ge­hen, dass nach dem 22. Tag nach der Ver­ab­rei­chung der er­sten Do­sis bei al­len ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen be­reits eine ge­wis­se Schutz­wir­kung ein­tritt. Durch die Ver­län­ge­rung des In­ter­val­les sol­len nun mehr Men­schen die­se Grund­im­mu­ni­sie­rung er­hal­ten. Dem­entspre­chend soll­te so­fern wie bis­her die Hy­gie­ne- und Ab­stands­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den eine Ent­la­stung der In­ten­siv­sta­tio­nen schnel­ler er­reicht wer­den. Die Pla­nun­gen des Lan­des Ober­öster­reich wer­den an­ge­passt und die Be­völ­ke­rung zeit­nah informiert.