Flaggen am Nationalfeiertag

Unsere Werte sichtbar machen!

Zeichen setzten – Zeichen die uns einen – Zeichen die Gemeinschaft erkennbar machen !

Die OÖKB Orts­ver­bän­de ha­ben am Na­tio­nal­fei­er­tag an 300 Krie­ger­denk­mä­lern in OÖ Flag­ge ge­zeigt. Sie ha­ben da­mit nicht nur an jene er­in­nert, die den Wie­der­auf­stieg un­se­rer Hei­mat nicht mehr er­le­ben konn­ten. Gleich­zei­tig galt der Gruß der Flag­gen auch je­ner Ge­nera­ti­on, die  trotz der gro­ßen Zer­stö­run­gen nach zwei Krie­gen wie­der an die­ses Land ge­glaubt hat.

Jedermann achte das Vaterland eines anderen, sein eigenes aber liebe er !

Der Mut und die Ent­beh­run­gen aus dem un­ser herr­li­ches Land zu ei­nem Hort des Frie­den, der Frei­heit und der Ge­rech­tig­keit auf­ge­baut wur­de, ist  be­son­ders je­ner Ge­nera­ti­on, die in der Not und in Trüm­mern über­leb­te so­wie je­nen die ge­schun­den heim­kehr­ten, zu dan­ken.  Sie soll­ten uns ge­ra­de heu­er in der Kri­se wie­der Vor­bild sein.

Statt jammern, aktiv unterstützen !

Es grenzt bei­na­he ans Lä­cher­li­che was für Re­ak­tio­nen die Co­ro­na-Kri­se der­zei­tig bei man­chen nicht ein­mal di­rekt Be­trof­fe­nen aus­löst. Ge­ra­de die soll­ten sich ein Bei­spiel an der Nach­kriegs­ge­nera­ti­on neh­men. Die hat nicht ge­klagt und sich be­dau­ert. Sie ist ohne zu jam­mern oder sich zu ver­wei­gern, hin­ge­gan­gen und hat an­de­ren ge­hol­fen. Nicht sein ei­ge­nes Pro­blem als Größ­tes zu se­hen statt des­sen den Wert der ge­gen­sei­ti­gen Un­ter­stüt­zung zu er­ken­nen, war ihr Er­folgs­re­zept. Äl­te­ren Men­schen zu hel­fen, re­gio­nal ein­kau­fen so­wie schwer ge­trof­fe­nen Be­rufs­grup­pen und Un­ter­neh­men mit Auf­trä­gen zu un­ter­stüt­zen, … Es gibt Mög­lich­kei­ten ge­nug wenn man die Kom­fort­zo­ne verlässt.

Mit Vertrauen in Gemeinschaft und Kameradschaft

Die Kriegs­ge­nera­ti­on hat an­ge­packt und das da­nie­der lie­gen­de Öster­reich zu ei­nem welt­weit ge­ach­tet und von vie­len be­nei­de­ten Land auf­ge­baut. Ge­nau­so gilt es ge­mein­sam die­se Kri­sen zu be­wäl­ti­gen. Das heißt, sich an Re­geln zu hal­ten und nicht für den Spaß ei­ni­ger das Wohl al­ler auf Spiel zu setzen. 

Wir sollten uns ein Beispiel nehmen !

Es wi­der­spricht dem Geist un­se­rer Vor­fah­ren und un­se­res Hei­mat­lan­des sich über jede Re­gel hin­weg­zu­set­zen, die Glaub­wür­dig­keit der Ver­ant­wor­tungs­trä­ger zu un­ter­gra­ben und nur sich als Maß al­ler Din­ge zu se­hen. Un­ser Wohl­stand fußt auch auf drei wich­ti­ge Bot­schaf­ten der Nach­kriegs­ge­nera­ti­on an ihre Kinder :

„Miteinander nicht gegeneinander!“ 

Im Be­ruf und eh­ren­amt­lich ei­nen Bei­trag zum Woh­le al­ler zu lei­sten  ist das Er­folgs­mo­dell un­se­res Landes.

„Euch soll´s einmal besser gehen!“ -

Das ist Ih­nen wirk­lich ge­lun­gen – Es ist aber der Auf­trag an uns, uns wei­ter an­zu­stren­gen da­mit wir das er­reich­te er­hal­ten, wo not­wen­dig ver­bes­sern und es als Vor­bild weiterzugeben !

„Nie wieder Krieg!“

Das steht ohne Wor­te auf je­dem Krie­ger­denk­mal ! Das darf nie­mals ver­ges­sen wer­den. Je län­ger der letz­te Krieg vor­bei ist, umso grö­ßer wird die Ver­su­chung po­li­ti­sche, so­zia­le und wirt­schaft­li­che Pro­ble­me wie­der mit Rück­sicht­lo­sig­keit und Ge­walt zu lö­sen. Man ver­gisst sie wie­der, die Op­fer.  Wir soll­ten uns an Krie­ger­denk­mä­lern dar­an er­in­nern, dass auch Frei­heit und De­mo­kra­tie nicht um­sonst zu ha­ben sind und wir je­den Tag auf sie ach­ten müs­sen.  Wir soll­ten uns er­in­nern was pas­siert, wenn Neid und Gier Men­schen an die Macht bringt, die ein­fa­che Lö­sun­gen und ein­deu­tig Schul­di­ge ha­ben. Wenn sich die­se über Ge­set­ze, Rechts­staat und De­mo­kra­tie hin­weg­setz­ten und am Ende …

Das al­les be­wegt den OÖKB am Na­tio­nal­fei­er­tag und ist Grund Flag­ge zu zei­gen, um ei­gent­lich Selbst­ver­ständ­li­ches, un­se­re Wer­te, wie­der sicht­bar zu machen !